Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop (Quelle: A. Spanjol)

Route der Industriekultur

Entdecken Sie auf einem 400 Kilometer langen Straßenrundkurs der "Route der Industriekultur" das industriekulturelle Erbe des Ruhrgebiets. Zum Kernnetz der ausgeschilderten Straßenroute zählen unterschiedliche Ankerpunkte und Panoramen der Industrielandschaft sowie die schönsten Siedlungen verschiedener Epochen. Außerdem gibt es diverse weitere Ziele auf über 30 Themenrouten. So sind zum Beispiel das Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop oder das Umspannwerk in Recklinghausen einen Ausflug wert.

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  • Gartenstadt Welheim

    Anschrift:
    Welheimer Straße 128
    46238 Bottrop

    Beschreibung:
    Die Gartenstadt Welheim steht in der Nähe der ehemaligen Zeche Vereinigte Welheim. Angelehnt an das Gartenstadtkonzept von Ebenezer Howard wurde die Siedlung zwischen 1914 und 1923 in einer ländlichen Gegend erbaut. Mit 2.700 Einwohnern in 650 Gebäuden ist sie eine der größten Gartenstadtsiedlungen im nördlichen Ruhrgebiet und mit 40 Haustypen eine der vielfältigsten.

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    industrielle Erbe Ruhrgebiet, Halden, Schleusen, Industriekultur,
  • Hafen Bottrop

    Anschrift:
    Sturmshof
    46238 Bottrop

    Beschreibung:
    Mit seiner Anbindung an die Zechenbahnen des nördlichen Ruhrgebiets bot der ehemals zu den Hafen- und Bahnbetrieben der Ruhrkohle AG gehörende Hafen Bottrop beste Voraussetzungen für den Kohleumschlag Schiene-Wasserstraße. Er zählte zu den bedeutendsten unter den elf von der Ruhrkohle AG betriebenen Kanalhäfen.

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    industrielle Erbe Ruhrgebiet, Halden, Schleusen, Industriekultur, Schiffshebewerk, Drachenbrücke, Förderturm, Industriekultur, Ruhrgebiet, Halden,
  • Halde Haniel

    Anschrift:
    Fernewaldstraße
    46242 Bottrop

    Beschreibung:
    Die Halde Haniel ist eine der höchsten Halden des Ruhrgebiets und Teil eines Kreuzwegs mit 15 Stationen. Der Weg führt zum Altar auf dem Plateau und endet an einem von Papst Johannes Paul II. geweihtem Kreuz. Der baskische Künstler Agustin Ibarrola schuf aus Bahnschwellen 100 Totempfähle, die in den Himmel ragen. Besonderes Highlight ist das Amphitheater, das ca. 800 Besuchern Platz bietet. Fertiggestellt wurde die Halde, welche eingeschränkt zugänglich ist, 2001.

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    industrielle Erbe Ruhrgebiet, Halden, Schleusen, Industriekultur, Ausflug, Industriekultur, Wanderziele, Bergbaugeschichte, Verhüttung
  • Tetraeder Bottrop

    Anschrift:
    Beckstraße
    46238 Bottrop
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    Beschreibung:
    Der Tetraeder ist Landmarke, Aussichtsplattform und Zeichen des Wandels im Ruhrgebiet. Auf der 65 Meter hohen Halde bietet die 50 Meter hohe, begehbare Konstruktion einen einmaligen Blick auf die Stadtlandschaft entlang der Emscher. In der Nacht wird die Spitze der Stahlpyramide beleuchtet und ist so auch aus der Ferne noch zu sehen. Im Winter bietet die Halde tolle Möglichkeiten zum Rodeln.

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  • Zeche Arenberg Fortsetzung

    Anschrift:
    Im Blankenfeld 6
    46238 Bottrop

    Beschreibung:
    Seit 1981 ist die Zeche Arenberg-Fortsetzung stillgelegt, doch heute ist sie wieder eine mustergültige Anlage. Auf dem Areal - umfriedet von der alten, renovierten Zechenmauer - entstand im Rahmen der IBA ein Gründer- und Technologiezentrum. Keimzelle ist das Ensemble der erhaltenen, denkmalgeschützten Tagesanlagen: Lohnhalle, Waschkaue, Schlosserei, Schmiede, Lokschuppen und Pförtnerhaus. Besonders die Lohnhalle ist ein typisches Beispiel für die Industriearchitektur der wilhelminischen Ära.

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  • Bergehalde Schwerin

    Anschrift:
    Zur Sonnenuhr
    44577 Castrop-Rauxel

    Beschreibung:
    Die Bergehalde Schwerin hat ihren Namen von der ehemaligen Zeche Graf Schwerin. Der mit 147 m über NN höchste Punkt Castrop-Rauxels ist ein Erbe des Bergbaus und bietet eine schöne Rundumsicht. Für die Gestaltung hat der Künstler Jan Bormann eine großdimensionale Sonnenuhr aus 24 Edelstahlstelen geschaffen. Die Halde wurde in den Jahren 1988 bis 1995 fertiggestellt und ist vollständig zugänglich. Sie erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 15 ha.

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  • Emscher-Düker

    Anschrift:
    Wartburgstraße
    44579 Castrop-Rauxel

    Beschreibung:
    Umgangssprachlich wird die Kreuzung zweier Wasserstraßen, wie in diesem Fall der Emscher-Durchlass zwischen dem Dortmund-Ems-Kanal und der Emscher, Düker genannt. Entstanden ist dieses Bauwerk, welches das größte seiner Art im Emschergebiet ist, ab 1910.

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    industrielle Erbe Ruhrgebiet, Halden, Schleusen, Industriekultur
  • Hafen Victor

    Anschrift:
    Westring
    44579 Castrop-Rauxel

    Beschreibung:
    Der ehemalige Werkshafen wurde von der gleichnamigen Zeche in der Nähe des Schlosses Bladenhorst am Südufer des Rhein-Herne-Kanals angelegt. Heute liegt er auf dem Firmengelände der Rütgers-Werke und wird zum Kohleumschlag genutzt, wozu zwei Portalkräne dienen.

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    industrielle Erbe Ruhrgebiet, Halden, Schleusen, Industriekultur, Ankerplatz, Anlegestelle
  • Haus Goldschmieding

    Anschrift:
    Dortmunder Straße 55
    44577 Castrop-Rauxel

    Beschreibung:
    Das Herrenhaus Goldschmieding wurde zum Ende des 16. Jahrhunderts von Johann von Schell zu Rechen errichtet. Der prunkvolle Kamin des Hauses Goldschmieding von 1597 ist ein Musterbeispiel klar geordneter Renaissancearchitektur. Im Festsaal ist außerdem die Balkendecke erhalten geblieben. Das herrschaftliche Haus Goldschmieding ist heute als Schlossrestaurant der Öffentlichkeit zugänglich.

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  • Zeche Erin 7

    Anschrift:
    Erinstraße
    44575 Castrop-Rauxel

    Beschreibung:
    Am 17. Mai 1954 ist über Schacht 7 dieses 68 Meter hohe deutsche Strebengerüst in Betrieb genommen worden. Inzwischen ist der Förderturm zum stadtbildprägenden Wahrzeichen geworden. Die Kohleförderung ist Ende 1983 eingestellt und Castrop-Rauxels erstes und zugleich letztes Bergwerk geschlossen worden. Der Förderturm ist als Industriedenkmal bestehen geblieben und heute Teil der Route der Industriekultur.

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  • Ehemalige Lippeschleuse Datteln

    Anschrift:
    Auf dem Bonnheck
    45711 Datteln

    Beschreibung:
    Die ehemals massive Lippeschleuse am Haus Vogelsang wurde 1826 gebaut. Mit dem Niedergang der Lippeschifffahrt gegen Ende des 19. Jahrhunderts verlor auch die Schleuse an Bedeutung. In den 1950er Jahren wurden die massiven Steinmauern der Schleuse und das Lippewehr gesprengt. Von der gesamten Anlage ist nur noch das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Schleusenwärterhaus vorhanden, während die ehemalige Schleusenkammer nur noch auf der Südseite der Lippe zu erahnen ist.

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  • Kanalkreuz Datteln

    Anschrift:
    Hafenstraße
    45711 Datteln

    Beschreibung:
    Die Gegend um das Kanalkreuz Datteln bietet eine der größten Ansammlungen unterschiedlicher wasserbaulich und wirtschaftlich interessanter Objekte auf engem Raum. Auf wenigen Kilometern treffen hier die Kanäle des westdeutschen Kanalnetzes aufeinander. Der Rhein-Herne-Kanal geht in den Dortmund-Ems-Kanal über, der die Nord-Süd-Achse des Kreuzes bildet. In das Kreuz münden von Osten kommend der Datteln-Hamm-Kanal und weiter nördlich aus westlicher Richtung kommend, der Wesel-Datteln-Kanal.

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  • Schleusengruppe Datteln

    Anschrift:
    Natroper Weg 2
    45711 Datteln

    Beschreibung:
    Direkt am Dattelner Meer liegt das östliche Eingangstor in den Wesel-Datteln-Kanal, das durch die Schleusengruppe Datteln-Natrop markiert wird. Als eine von insgesamt sechs Schleusenanlagen wurde sie 1931 zusammen mit dem Kanal eröffnet. Sie besitzt eine kleine Schleuse mit einer Nutzlänge von 110 Metern sowie eine große Schleuse mit einer Länge von 222 Metern. Beide Schleusen sind 12 Meter breit. Die große Schleuse wurde 1929 erbaut und ist damit älter als die 1970 erbaute kleine Schleuse.

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  • Gahlenscher Kohlenweg

    Anschrift:
    Gahlener Straße
    46282 Dorsten

    Beschreibung:
    Als Gahlenscher Kohlenweg wird das Teilstück des Kohlenwegs bezeichnet, welcher Ende des 18. Jahrhunderts angelegt wurde und von Bochum über Crange, Erle und Buer nach Gahlen führte. Auf diesem Weg wurde Steinkohle aus dem südlichen Ruhrgebiet mithilfe von Esels- und Pferdefuhrwerken zum Lippehafen Gahlen transportiert.

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  • Rhader Mühle

    Anschrift:
    Lembecker Straße 140
    46286 Dorsten

    Beschreibung:
    Ein Kleinod, das Jahrzehnte nur als Lagerraum genutzt wurde, ist in liebevoller Kleinarbeit vom Heimatverein Rhade, den Rhader Heimatfreunden und Sponsoren restauriert worden. Seit 2004 klappert das Mühlrad wieder im Mühlenbach und ist für Touristen zugänglich.

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  • Siedlung Fürst Leopold

    Anschrift:
    Brunnenplatz
    46284 Dorsten

    Beschreibung:
    Die Siedlung Fürst Leopold entstand zwischen 1912 und 1920, konzipiert durch den Architekten Eggeling. Nötig war der Bau, da 1910 die Zeche Fürst Leopold gegründet wurde und infolge dessen Arbeitskräfte angesiedelt werden sollten. Um diese ansiedeln zu können, rief die Gewerkschaft einen Wettbewerb für den Siedlungsbau aus. Heute stehen hier 720 Wohnungen in einem aufgelockertem Baustil mit vielen öffentlichen Bereichen und Hausgärten für die Anwohner.

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  • Zeche Fürst Leopold

    Anschrift:
    Halterner Straße 105
    46284 Dorsten

    Beschreibung:
    Von 1913 bis 2001 stand das Bergwerk Fürst-Leopold in Förderung. Benannt wurde es nach Nikolaus Leopold Fürst zu Salm-Salm, Kaufmann und erbliches Mitglied des preußischen Herrenhauses, der das Verfügungsrecht über die Bodenschätze besaß. Die lange Betriebszeit und die damit verbundenen immer wieder neuen Anforderungen an die Bauten und technischen Einrichtungen spiegeln sich auch im Bild der Schachtanlage. Sehenswerte Attraktionen sind u.a. die bis 2008 mit Dampf betriebenen Fördermaschinen.

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  • Boye

    Anschrift:
    Schärnholzstraße
    45964 Gladbeck

    Beschreibung:
    Der ehemalige Abwasserfluss Boye ist ein Nebenfluss der Emscher und mündete früher in diese. In den 1920er Jahren wurde der Bach zum offenen Schmutzwasserlauf ausgebaut. Heute werden die Gewässer renaturiert und die Abwasserentsorgung entlang der Boye erfolgt mithilfe unterirdischer Kanäle.

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    industrielle Erbe Ruhrgebiet, Halden, Schleusen, Industriekultur
  • Maschinenhalle Zweckel

    Anschrift:
    Frentroper Straße 74
    45966 Gladbeck

    Beschreibung:
    Die denkmalgeschützte Maschinenhalle auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Zweckel zählt zu den herausragenden Bergbaurelikten im Ruhrgebiet. Die Gründungszeit der Zeche geht auf das Jahr 1908 zurück, als sie als Doppelschachtanlage abgeteuft wurde und 1912 in Förderung ging. Sie wird wegen ihres imposanten Baustils auch gerne Kathedrale der Arbeit genannt. Heute ist die Zeche Zweckel unter anderem Spielstätte der Ruhrtriennale, einem der wichtigsten Kultur- Festivals im Ruhrgebiet.

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    Konzerthalle, Musikaufführung, industrielle Erbe Ruhrgebiet, Halden, Schleusen, Industriekultur, Schiffshebewerk, Drachenbrücke, Förderturm, Industriekultur, Ruhrgebiet, Halden,
  • Mottbruchhalde

    Anschrift:
    Boystraße
    45968 Gladbeck

    Beschreibung:
    Eigentlich war vorgesehen, die Halde bis 2004 mit Bergematerial aus der Zeche Moltke III/ IV aufzuschütten, jedoch stellte die RAG die Kohleförderung schon 1989 ein. Infolge dessen stellte sich die Frage, wie die Halde weiter genutzt werden sollte. Schließlich erstellte der Landschaftsarchitekt Baljon in Zusammenarbeit mit dem Künstler Schmitz ein Konzept, um mithilfe künstlerischen Aufschüttens in verschiedenen Schüttphasen eine Vulkanlandschaft entstehen zu lassen.

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  • RBH Logistics

    Anschrift:
    Talstraße 12
    45966 Gladbeck

    Beschreibung:
    Das Unternehmen RBH Logistics wurde 1913 als Königliche Zechenbahn- und Hafenverwaltung gegründet und fasste alle damaligen Zechenbahnen der staatlichen Bergwerksinspektionen zusammen.

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    industrielle Erbe Ruhrgebiet, Halden, Schleusen, Industriekultur
  • Halde Hoheward

    Anschrift:
    Im Emscherbruch / Ewaldstraße
    45699 Herten
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    Beschreibung:
    Im Süden der Städte Herten und Recklinghausen öffnen sich neue Horizonte für Besucher des Landschaftsparks Hoheward. Der freie Blick vom Plateau der Horizontalsonnenuhr mit dem Obelisken über weite Bereiche des Ruhrgebietes ist beeindruckend. Eine weitere Attraktion ist mit der Drachenbrücke entstanden, die den Stadtteilpark in Recklinghausen-Hochlarmark mit der Halde Hoheward verbindet. Eröffnet wurde die Halde Hoheward, welche nahezu vollständig zugänglich ist, 2015.

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  • Halde Hoppenbruch

    Anschrift:
    Im Emscherbruch / Ewaldstraße
    45699 Herten

    Beschreibung:
    Im Hertener Süden ragen die Halden Hoppenbruch und Hoheward gen Himmel. Gemeinsam bilden sie die größte Haldenlandschaft des Ruhrgebiets. Die Halde Hoppenbruch ist mit dem Windrad auf der Spitze, das ca. 800 Haushalte mit Strom versorgt, weithin sichtbar. Neben den Naturliebhabern, Wanderern und Spaziergängern kommen auch Mountainbiker auf einer eigens für diese Zwecke markierten Strecke auf ihre Kosten. Die 80 ha große Halde ist vollständig zugänglich.

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  • Maschinenhalle Zeche Scherlebeck Schacht V/VI

    Anschrift:
    Scherlebecker Straße 258
    45701 Herten

    Beschreibung:
    Die Maschinenhalle von 1901 im Stadtteil Scherlebeck birgt ein industriegeschichtlich wichtiges Dokument: die letzte und wahrscheinlich älteste Tandemdampffördermaschine Westfalens. Seit 1999 präsentiert sich die restaurierte Fördermaschine dem interessierten Besucher. Außerdem trifft viermal im Jahr Kunst auf Industriekultur, wenn die Maschinenhalle zum Ausstellungsraum wird und verschiedene zeitgenössische Künstler die Möglichkeit erhalten, ihre Werke hier auszustellen.

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  • Schwarzkaue

    Anschrift:
    Zeche Ewald
    45699 Herten

    Beschreibung:
    Die Schwarzkaue diente als Umkleide und zur Aufbewahrung der Arbeitskleidung, im Ablauf zwischen Sanitärtrakt, Duschen und Lampenstube bzw. Mannschaftsgang. Jeder Kumpel hatte einen Korb, der bei Schichtwechsel herauf- bzw. heruntergezogen wurde. Die Schwarzkaue bietet - vor allem durch die noch erhaltene Korbanlage - ein einzigartiges Ambiente. Sie ist eines der wenigen Gebäude der Zeche Ewald, das man im Rahmen einer Führung noch besichtigen kann. Führungen buchbar beim Tourismusbüro Herten.

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  • Zeche Schlägel & Eisen Schacht 3

    Anschrift:
    Zur Grubenwehr
    45701 Herten

    Beschreibung:
    Im Bergwerk Schlägel Eisen, das 1873 gegründet wurde, wurde bis 1989 Kohle gefördert. Heute steht über Schacht 3 das älteste noch erhaltene deutsche Strebengerüst der Bauart Promnitz des Bundeslandes. Nur noch vereinzelt sind Gerüste dieser Art im Ruhrgebiet zu finden.

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  • Zukunftsstandort Ewald

    Anschrift:
    Ewaldstraße 273
    45699 Herten
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    Beschreibung:
    Seit dem dem Jahr 2000 entwickelt sich das ehemalige Zechengelände Ewald zu einem nachhaltigen Zukunftsstandort, der Arbeit, Freizeit und Kultur miteinander verbindet. Neben der Ansiedlung verschiedener internationaler Firmen, dem Wasserstoff-Kompetenzzentrum und dem Besucherzentrum Hoheward ist Ewald auch Standort des RevuePalast Ruhr. Die alte Zeche ist außerdem Teil des Landschaftsparks Hoheward, zu dem auch die Halden Hoheward und Hoppenbruch und der Stadtteilpark Recklinghausen gehören.

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  • Quarzsand- und Mahlwerk Haltern-Sythen

    Anschrift:
    Quarzwerkstraße 160
    45721 Haltern am See

    Beschreibung:
    Im Jahr 1883 bauten Unternehmer aus Dülmen zwischen Sythen und Hausdülmen ein Dampfziegelwerk auf. Der Rohstoff aus dem dortigen Lehmvorkommen war jedoch schnell erschöpft. Bereits nach drei Jahren konzentrierte man sich daher auf den Abbau des darunter liegenden Quarzsands. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde mit der völligen Neugestaltung des Quarzsandwerkes begonnen und zugleich ein weiteres Quarzmahlwerk errichtet. In den 60er Jahren wurde das Werk modernisiert und wesentlich erweitert.

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  • Wasserwerk Haltern am See der Gelsenwasser AG

    Anschrift:
    Wasserwerkstraße 100
    45721 Haltern am See

    Beschreibung:
    Das 1908 erbaute Wasserwerk Haltern der GELSENWASSER AG zählt heute zu den größten Europas. Rund eine Million Menschen sowie Gewerbe- und Industriebetriebe im nördlichen Ruhrgebiet und südlichen Münsterland werden jährlich mit rund 100 Millionen Kubikmeter frischen Trinkwassers aus Haltern am See versorgt. Besichtigungen sind für Besuchergruppen nach Voranmeldung möglich. Das Werk ist Teil der Themenroute Industriekultur an der Lippe.

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  • Bereitschaftssiedlung der Chemischen Werke Hüls

    Anschrift:
    Bitterfelder Straße
    45772 Marl

    Beschreibung:
    Die Chemischen Werke Hüls entstanden 1938 als Tochter der IG-Farben und der Bergwerksgesellschaft Hibernia. Um den Bedarf an werksnahen Wohnungen zu befriedigen, wurde zwischen 1938 und 1943 die Bereitschaftssiedlung im traditionalistischen Stil der Stuttgarter Schule gebaut.

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  • Chemiepark Marl

    Anschrift:
    Lipper Weg 235
    45772 Marl
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    Beschreibung:
    Der Chemiepark Marl ist der einzige aktive Ankerpunkt der Route der Industriekultur. Zur ExtraSchicht öffnen sich die Werkstore für Rundfahrten durch den Chemiepark Marl bei Dämmerung und bei Nacht. Highlight ist der beeindruckende Ausblick von der neunten Etage des Hochhauses auf die gigantischen Werksanlagen.

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  • Siedlung Brassert

    Anschrift:
    Brassertstraße
    45768 Marl

    Beschreibung:
    Die Siedlung Brassert wurde von den Dortmunder Architekten Schulze zwischen 1911 und 1914 sowie 1918 und 1928 für die Belegschaft der angrenzenden Zeche Brassert nach gartenstädtischen Richtlinien erbaut. Heute ist sie Teil der Route der Industriekultur.

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  • Zeche Ewald Fortsetzung

    Anschrift:
    Ewaldstraße
    45739 Oer-Erkenschwick

    Beschreibung:
    Das Bergwerk ging 1902 in Förderung und prägte maßgeblich die Entwicklung Oer-Erkenschwicks. Übrige Gebäude sind das Verwaltungsgebäude, das Deutsche Strebengerüst mit Schachthalle und Maschinenhaus von Schacht 3. Außerdem hat sich auf dem Gelände ein ehrenamtliches Museum mit einer sehenswerten Bergbausammlung auf 4000 qm angesiedelt.

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  • Zeche Ewald Fortsetzung (Verwaltungsgebäude)

    Anschrift:
    Ewaldstraße 19
    45739 Oer-Erkenschwick

    Beschreibung:
    Die Zeche entstand 1889 durch das Abteufen eines neuen Schachtes und begründete damit die Bergbaukultur von Oer-Erkenschwick. Kurz darauf wurde sie von Graf Waldersee zu Zeche Ewald Fortsetzung umbenannt. Über weite Teile der Geschichte des Bergwerks war die Wirtschaft von Oer-Erkenschwick stark von ihm abhängig. Heute wird das Gebäude als Veranstaltungsort unter anderem für das Public Viewing genutzt.

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    Konzerthalle, Musikaufführung, Fußball, Weltmeisterschaft, Sportevent, Sportveranstaltung, gucken, öffentlich, draußen, industrielle Erbe Ruhrgebiet, Halden, Schleusen, Industriekultur
  • Dreieck-Siedlung Hochlarmark

    Anschrift:
    Gustavstraße
    45661 Recklinghausen

    Beschreibung:
    Die Dreieck-Siedlung Hochlarmark ist eine Zechensiedlung, welche schrittweise mit dem Ausbau der Zeche Recklinghausen ab 1884 entstand. Gebaut wurde sie dreieckig um einen zentralen, freien Platz, woher ihr Name resultiert.

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  • Postgeschichtliches Museum Recklinghausen e.V. (im Postamt)

    Anschrift:
    Martinistraße 19
    45657 Recklinghausen

    Beschreibung:
    Das Postgeschichtliche Museum Recklinghausen wurde 2001 gegründet und befindet sich in der Hauptpost der Stadt Recklinghausen. Die regionale und deutsche Postgeschichte wird hier dargestellt. Der Eintritt ist frei. Das Museum kann am erstem Mittwoch des Monats von 14 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung besichtigt werden.

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  • Stadthafen Recklinghausen

    Anschrift:
    Am Stadthafen 10
    45663 Recklinghausen

    Beschreibung:
    Die Gastronomie am Stadthafen Recklinghausen geht in die Sommersaison. Der Beach wartet mit allem auf, was den Sommer so angenehm macht: weißer Sand, Sonnenliegen, Musik, Strandbar, Palmen u. v. m. Der Stadthafen Recklinghausen ist Teil der Route der Industriekultur.

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    Konzerthalle, Musikaufführung, Essen in ausgefallenem Ambiete, Erlebnisrestaurant, Events, Speisen, industrielle Erbe Ruhrgebiet, Halden, Schleusen, Industriekultur, Ankerplatz, Anlegestelle
  • Trainingsbergwerk Recklinghausen

    Anschrift:
    Wanner Straße 20
    45661 Recklinghausen

    Beschreibung:
    Das Trainingsbergwerk Recklinghausen mit seinem fast 1.200 Meter langem Streckennetz befindet sich unter der ehemaligen Bergehalde der Zeche Recklinghausen. Hier fanden ab 1975 Lehrgänge für die RAG-Belegschaft, Tests und Vorführungen von Maschinen statt. Heute, nach Ende der Kohleförderung, können Interessierte hier weiterhin an zwei- bis dreistündigen Führungen teilnehmen.

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    industrielle Erbe Ruhrgebiet, Halden, Schleusen, Industriekultur
  • Umspannwerk Recklinghausen - Museum Strom und Leben

    Anschrift:
    Uferstraße 2
    45663 Recklinghausen

    Beschreibung:
    Das Museum im 1928 gebauten Umspannwerk zeigt, wie die Elektrizität in das Leben der Menschen kam und wie diese Energie Alltag und Arbeitswelt grundlegend veränderte. Auf 2.000 qm Ausstellungsfläche wird die Kultur-, Sozial- und Technikgeschichte der Elektrizität dargestellt. Über eine Fußgängerbrücke hat man direkten Zugang zum Stadthafen Recklinghausen.

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  • Zeche Recklinghausen I

    Anschrift:
    Hochlarmarkstraße
    45661 Recklinghausen

    Beschreibung:
    1869 starteten belgische Investoren mit der Abteufung des Schachts Clerget I, welcher alsbald im Volksmund in Klärchen umgetauft wurde. 1889 wurde das Bergwerk von der Harpener Bergbau AG übernommen und in Zeche Recklinghausen umbenannt. Heute noch ist das alte, repräsentative Verwaltungs- und Kauengebäude vorhanden.

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  • LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg

    Anschrift:
    Am Hebewerk 26
    45731 Waltrop

    Beschreibung:
    Nicht nur für Technikfans ist das Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop ein beliebtes Ausflugsziel. Am 11. August 1899 weihte Kaiser Wilhelm II. dieses größte Bauwerk am Dortmund-Ems-Kanal ein. 71 Jahre lang trug das Hebewerk Frachtschiffe bis zu 600 Tonnen Gewicht mühelos über einen Höhenunterschied von 14 Metern, bis direkt nebenan ein größeres und schnelleres Hebewerk seinen Betrieb aufnahm. Heute ist das Bauwerk ein Industriedenkmal von europäischem Rang. Kostenlose E-Bike Ladestation.

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    Suchbegriff(e):
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  • Schleusenpark Waltrop

    Anschrift:
    Zum neuen Hebewerk 2
    45731 Waltrop

    Beschreibung:
    Der Schleusenpark Waltrop ist eine überregional bekannte Sehenswürdigkeit Waltrops. Es gibt insgesamt vier Abstiegsbauwerke, die oft als Aufzüge für Schiffe beschrieben werden. Diese wurden in verschiedenen Epochen errichtet und veranschaulichen unterschiedliche technische Lösungen zur Überwindung der Höhenunterschiede der Wasserstraßen. So macht der Schleusenpark Industriegeschichte und Binnenschifffahrt anschaulich.

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  • Zeche Waltrop

    Anschrift:
    Sydowstraße
    45731 Waltrop

    Beschreibung:
    Die Alte Zeche Waltrop wurde 1905 in Betrieb genommen und beschäftigte rund 2.300 Kumpel. Nach der Stilllegung 1979 wurde das Areal der ehemaligen Zeche Waltrop unter Denkmalschutz gestellt und im Zuge der Internationalen Bauausstellung Emscher Park saniert. Heute ist das 38 ha große Areal ein interessanter Anlaufpunkt für jedermann.

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