Schloss Herten (Quelle: O. Cakirci)

Herten

Im Süden hält das Vest, auf Hertener Stadtgebiet, zwei Schlösser, einen barocken Schlosspark, das pittoreske "Alte Dorf Westerholt" und die Kunstachse Burgenland für Kulturliebhaber bereit.

Naturfreunde, die es eher grün mögen, sind in der Ried mit dem Spargelhof Scherlebeck oder auf Europas größter Haldenlandschaft, dem Landschaftspark Hoheward, genau richtig - von hier genießt man einen grandiosen Ausblick auf die Metropole Ruhr. Die angrenzende ehemalige Zeche Ewald (Ankerpunkt Route Industriekultur) vereint zudem den unvergleichlichen Charme prächtiger Industriekultur mit Bergbaugeschichte, modernster Technologie, Freizeit und Kultur.

Kontaktinformationen:

Besucherzentrum Hoheward
Werner-Heisenberg-Straße 14
45699 Herten
Email

Homepage: www.landschaftspark-hoheward.de, www.herten.de


Stadt der Städte: Herten


Über das Stadtwappen

Der Name „Herthene“ wird erstmals im 10. Jh. in einem Heberegister der Abtei Werden genannt. Herten gehörte im Mittelalter bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zum Kurfürstentum Köln, dessen vestische Statthalter das Schloss Herten als Residenz nutzten. 1844 wurde Herten selbstständige Landgemeinde. Erst 1936 erhielt sie die Stadtrechte. Erster nachweisbarer Namensträger ist „Gerlach von Herten“ (1286). Symbole des Siegels der „von Hertens“ aus dem Jahr 1392 finden sich im Stadtwappen – und zwar in dem unteren rechten Feld. Das Geweih im oberen Bereich deutet auf den Ursprung des Namens Herten („hert“ im Mittelniederdeutschen = Hirsch).Das im unteren linken Feld dargestellte Symbol – eine fünfblättrige rote Rose – ist dem Wappen der Familie von Herten entnommen.